Individuelle Weihnachtsgeschenke
Dritte Verkaufsausstellung junger Designer im Holländischen Viertel

In der Weihnachtszeit, in der jeder auf der Suche nach einem individuellen Geschenk ist, findet für vier Wochen eine Verkaufsausstellung junger Designer im Holländischen Viertel statt. Bereits zum dritten Mal stellen Absolventen, Selbständige und Gründer aus den Designbereichen Mode, Textil, Schmuck, Holz, Produkt- und Kommunikationsdesign ihre aktuellen Arbeiten aus und bieten diese auch zum Kauf an.
Von Schmuck über Kindersachen, Mode, Accessoires und Porzellan bis hin zu Kleinmöbeln reicht die Produktpalette, die im temporär für die Verkaufsausstellung angemieteten Geschäft in der Benkertstrasse 21 präsentiert wird. Die Idee einer vorübergehenden Ladenanmietung entstand aus der Not: Vor allem junge Designer können sich wegen fehlenden Geldes nicht an langfristige Mietverträge binden. Durch den Zusammenschluss mehrerer Designer und der zeitlich befristeten Schau werden die Unkosten geteilt.

Potsdam am Sonntag, 22. November 2009

 

       
 


Frühlingsausstellung und Verkauf, 2.Teil

Die Wartezeit bis zum diesjährigen Weihnachtsfest erschien zu lang, daher wird das Tulpenfest im Holländischen Viertel zum Anlass genommen uns erneut zu präsentieren.
Am 18. und 19. April von 10 bis 20 Uhr öffnen sich wieder die Türen in der Benkertstrasse 21 zur Frühlingsausstellung 2009.
Wie bereits im Dezember vergangenen Jahres stellen Designer aus unterschiedlichen Fachrichtungen ihre Produkte aus und zum Verkauf bereit. In den liebevoll restaurierten Räumlichkeiten direkt neben dem Cafe „Lapis Lazuli“ präsentieren sich Designer und Designstudenten aus den Bereichen Textil-, Mode-, Schmuck- und Produktdesign. Zu finden sind dort in eigenen Werkstätten hergestellte Kleinauflagen und Einzelstücke.
Das Konzept eines temporären Ortes für Ausstellung und Verkauf entstand aufgrund der Tatsache, dass sich viele nicht dauerhaft an die oft hohen Ladenmieten binden möchten.
Die Plattform poly.formwerk (ein Netzwerk für Designer) wird dazu genutzt dieses Projekt zu verwirklichen.

Einleitend zur Ausstellung verwandelt sich der Raum am 17. April ab 21 Uhr in ein Kino mit einem Kurzfilmprogramm aus der Filmstadt Berlin. Für Sympathisanten ausdrucksstarker, experimenteller und besonderer Filme ist dies eine einmalige Gelegenheit Frühwerke einiger gestandener Regisseure zu sehen.

Presseerklärung

 

 
       
 


Geschäft auf Zeit

Gestern eröffneten Jungdesigner einen Laden in der Benkertstraße:
Verkauft wird nur bis Weihnachten Keramik-Becher in Knautsch-Optik, Kleiderbügel mit Köpfen daran, eine ganze Kollektion weiser Stoff-Eulen, Weihnachtskarten aus warmem Filz, Schmuck aus glasiertem Ton, kunterbunt bemalte Weihnachtsengel aus Holz und Kinderkleidung aus wiederverwerteten Stoffen: Seit gestern gibt es in der Benkertstraße 21 eine neue Adresse für handgemachte Design- Geschenke. Allerdings nur für einen Monat: Noch bis zum 22. Dezember wird die Verkaufsausstellung „Werkverkauf“ täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet haben. Hinter dem Projekt verbergen sich etwa 15 Studenten, Absolventen und Selbstständige aus den Bereichen Design und Modedesign aus Potsdam und Berlin, erzählt Mirjem Thielecke, die im April ihr Modedesign-Studium beendete und seitdem ihre Mode unter dem Label „Ellenreiter“ verkauft:
„Man versucht, die Produkte an Läden zu geben“, erzählt sie: „Aber die verlangen meistens eine hohe Provision.“ Deshalb würden die Sachen dann so teuer, dass es schwer werde, sie zu verkaufen. Genug Modelle für einen eigenen Laden hat sie andererseits aber auch nicht. Ein Dilemma, das viele junge Designer kennen.
Mit der Verkaufssausstellung wollen sie nun einen Ausweg finden. Die Idee dazu entstand im Café „Lapis Lazuli“, also direkt nebenan, erzählt Jim M. Görtz, Produktdesign-Student an der Fachhochschule Potsdam. Dass es dann ausgerechnet mit dem sanft sanierten 40 Quadratmeter großen Raum im Herzen des Holländischen Viertels geklappt hat, freute die Organisatoren. Die Aussteller waren schnell gefunden: „Das sind alles alte Studentenbekanntschaften“, erklärt Jim Görtz: „Unser Netzwerk.“ Sie teilen sich nun in Ladenmiete und Unkosten – und übernehmen abwechselnd die Verkaufsdienste im Geschäft.
Görtz selbst konstruierte die Regale für die Verkaufsausstellung – eine Steckkonstruktion aus Plastikrohren und Holzbrettern, die schnell auf- und wieder abzubauen ist. „Der Manufaktur-Charakter sollte erhalten bleiben“, erklärt er. In den Regalen finden die Produkte der Nachwuchsdesigner in den nächsten vier Wochen Platz.
Wie es danach weitergeht, ist noch ungewiss: „Vielleicht wird das Projekt wandern“, sagt Jim Görtz. Vorstellbar sei etwa eine neue Aktion um Ostern oder zum Tulpenfest. Aber erstmal wollen die Jungdesigner abwarten, wie das Weihnachtsgeschäft läuft.

Jana Haase
Artikel aus der PNN-Online vom 24.11.2008

 
       
 


www.ute-engelien.de
www.maxiblunck.de
www.ellenreiter.de
www.kartonagenwerkstatt.de
www.porzellanstudio.de
www.mariawilke.de
www.fz-holzgestaltung.de
www.schriftbecher.de
www.sisadesign.de
www.alexanderaugsten.de

   
       
       
 


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